Auf der Knofeleben

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Die Knofeleben vulgo Friedrich Haller Haus.

Die „Knofeleben“ hat ihren Namen vom Bärlauch, der in der Saison dort oben massenweise zu finden ist. Wer Knoblauch liebt, weiß dass er sehr gesund ist – wer ihn nicht liebt, muss sich mit anderen Mitteln gesund erhalten. Das Friedrich Hallerhaus liegt 1250m hoch und seine Wirtsleut haben schon einiges mitgemacht in den letzten Jahren.

Im Jahre 2011 ist es abgebrannt und dank der Entschlusskraft der Naturfreunde  in  nur einem Jahr wieder aufgebaut worden und erfreut nun – im modernen Outfit – die Stammgäste und alle Besucher, die nach einer schönen Wanderung auch gerne mit einem vorzüglichen Essen auf der Alm belohnt werden wollen.

Für alle, die schon immer dort oben zukehren ist zwar das neue „Gewand“ der Hütte etwas gewöhnungsbedürftig; die funktionellen und auch die finanziellen Vorteile des neuen Hauses (siehe Energiekosten) rechtfertigen jedoch diesen mutigen Schritt in die Zukunft des Hauses für alle Beteiligten.

Payerbach ist auch hier wieder der Startpunkt  einer schönen und erlebnisreichen Wanderung in die Berge: Der Weg führt vom Bahnhof weg vorerst ein kleines Stück auf der Sonnenpromenade nach Schneedörfl, zweigt beim Bildstock und dem Feuerwehrhäuschen nach rechts ab zum Mariensteig und führt geradewegs zur sogenannten  „Eng„, die ihrem Namen alle Ehre macht. Davor kommt man noch bei der Waldhütte, einem Forsthaus der Gemeinde Wien vorbei, vor dem man manchmal – wenn Bernhard, der Förster Zeit hatte – ein Glas frisch gepressten Apfelsaft oder Most gegen „Einwurf kleiner Münzen“ genießen kann. Der Weg wird nun zum Steig und vermittelt uns – zwar nur für ein kurzes Stück – das Gefühl ein echter Bergsteiger zu sein. Durch einen Handlauf mit Seilen  wird auch für Wanderer, die nicht so schwindelfrei sind, ausreichende Sicherheit geboten.

Die Eng führt nun auf einem mäßig steilen aber wildromantischen Weg bergauf, immer der einstmals 7 km langen Holzriese entlang, auf der noch bis 1957 die gefällten Baumstämme der Holzfäller ins Tal donnerten. Heute hat die Gemeinde Wien als Erinnerung an diese Zeit ein kurzes Stück dieser Holzriese wieder aufgebaut und man kann jetzt noch in Gedanken die gefährliche Arbeit dieser Männer und das Donnern der Baumstämme nachvollziehen. Durch den Promischkagraben führt das letzte Stück des Weges bis zum Ziel, der Knofeleben, wo uns schon Viktor (Vitsch) – der Gastgeber –  freudig  erwartet.

gahnskarte

Als Rückweg dieser Route empfehlen wir nicht denselben Weg zurückzugehen, sondern den etwas weiteren Weg zur Bodenwiese und damit zur Waldburganger Hütte zu nehmen, von wo man wieder nach Payerbach absteigen kann.

Von der Knofeleben kann man natürlich auch nach Kaiserbrunn ins Höllental absteigen, muss jedoch für die Verbindung nach Payerbach selbst sorgen. Mit dem Busfahrplan der Firma Retter auf dieser Homepage  (Fahrroute Nr. 1746)  oder einem Telefonat mit uns können wir auch hier gerne weiterhelfen.

Ein schöner und abswechslungsreicher Tag geht damit zu Ende und wir freuen uns dass sie auf den Geschmack gekommen sind, denn

 

mit dem Essen kommt der Appetit!

Kontakt:

‚Vitsch‘ Krenthaller 0043/664/4450932 oder 0043/664/2262802