Der Raxkönig

  • € 4,50/Person, Kinder € 2,--.
  • Samstag, Sonntag und Feiertag 13-17 Uhr und für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung

Als Georg Hubmer 1755 in Gosau am Dachstein geboren wurde, konnte er noch nicht ahnen, wohin in sein Leben führen wird. Es war das mühevolle und harte Leben eines Holzfällers in der damaligen Zeit.  Holz, das war sein Leben und dieses Leben hatte ihn zu Rax und Schneeberg geführt, wo er mit viel Fleiß und unternehmerischem Geschick jenes Holz herbeischaffte,  das die Eisenhämmer im nahen Hirschwang  bei der Rax so dringend benötigten. Geschwemmt auf der Nass und durch das Höllental auf der Schwarza und sogar weiter auf dem  Wiener Neustädter Kanal  bis nach Wien. Mit Gottvertrauen, genialen Einfällen und einer gewissen Portion Sturheit schaffte er für sich und seinen Familienverband Wohlstand und sein Ruf ging weit über die Grenzen der Bergwelt im Schwarzatal hinaus.

Durch den Roman „Der Raxköng“ von Ottokar Janetschek erfahren wir, dass er nicht nur Holzfäller und Schwemm-Meister, sondern auch der Gründer von Nasswald war, einer heute noch evangelischen Enklave mitten im katholischen Umland des damaligen Kaiserreiches. Durch den Bau ’seiner‘ Kirche, die lange Zeit auch als Schule diente, war Georg Hubmer als Arbeitgeber von bis zu 500 Holzknechten und deren Familien somit einer der ersten  ’sozialen‘ Unternehmer für die ihm anvertrauten Menschen.

Die Holzknechthütte bei der Hubmer Gedächtnisstätte in Nasswald gibt heute Zeugnis davon, wie die Holzfäller von damals lebten und arbeiteten. Bei einem echten ‚Holzknechtsterz‚  ziehen die Bilder des Raxkönigs und seiner Geschichte an uns vorüber.

Georg Hubmer verstarb am 20. März 1833 und wurde als Erster in dem von ihm errichteten Friedhof in Nasswald begraben.

Nasswald - Kirche

 

Und die Fenster bleiben rund..! *

 

 

 

*Ausspruch von „Sturschädel“  Georg Hubmer über die Ereignisse rund um die Rundbogenfenster seiner evangelischen Kirche in Nasswald.

 

Kontakt:

Gasthof Raxkönig – 0043/2667/35111 – info@tourismus-payerbach.at

(Fotos: G. Brandstätter, P. Lepkowicz, Evang.Pfarramt Nasswald)