Die Waldburganger Hütte

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  • 1. Mai bis Ende Juni und 1. September bis 26. Oktober

Die Everl lässt grüßen!

Am Bahnhof von Payerbach beginnt die Wanderung  zu einer der letzten und schönsten  Almhütten der Region Rax/Schneeberg: Der Waldburganger Hütte am Gahns, einem der Vorberge des 2075m hohen Schneeberges, des höchsten Berges in Niederösterreich.

Diese Hütte liegt 1.182m hoch, wurde bereits 1929 für die damals betriebene Almwirtschaft als Sennhütte gebaut und ist seither Rast- und Gastplatz für die Wanderer, die von allen Windrichtungen auf die Bodenwiese kommen. Sie ist aber auch das bevorzugte Ziel für Naturliebhaber, die neben dem eigentlichen Wandern die besondere Atmosphäre einer Alm mit den auf ihr lebenden Menschen (und Kühen) lieben.

Der Name „Everl“ ist meist nur den Einheimischen bekannt und rührt noch von der Zeit her, als  Eva Zottel, die Großmutter der jetzigen Wirtin Maria Ströbl diese Almhütte ganzjährig bewirtschaftete.  Die Zeiten haben sich geändert und jetzt betreiben Maria, die Tochter von Franz Zottel und ihre Schwester im Rahmen eines Hüttenerhaltungsvereines die Waldburganger Hütte an Wochenenden von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Die Bodenwiese, ist mit 97ha die größte Alm Niederösterreichs und  die „Sommerfrische“ für viele Rinder aus den umliegenden Landgemeinden. Sagenumwoben und mächtig  übt diese gewaltige Wiese  seit jeher für die Menschen, die sie bewandern einen ganz besonderen Reiz aus, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Sagenumwoben und geschätzt sind auch die Schöberln die nach einem geheim gehaltenen Rezept von Evas Zeiten her, dem Besucher der Waldburganger Hütte angeboten werden..

Der Aufstieg von Payerbach aus geht vorerst auf einer Forststraße zum „Hochberger“, einem alten Bauernhof am Rande des Weges und führt danach über etwas anspruchvolleres Gelände zur Jubiiäumswarte mit einem wohl einmaligen Blick hinunter ins Schw zarzatal, zur Semmeringbahn und die Berge der Wiener Alpen. Das letzte Stück führt dann mäßig bergauf, bis man schlussendlich die Waldburgangerhütte  erreicht. Gleich hinter der Hütte schaut Franz Zottel gerne von seiner „Schöberlwarte“ nach Payerbach hinunter, wo er seinerzeit (und  das täglich) in die Schule ging – und wieder zurück. Die Gehzeit für die gesamte Wegstrecke ist – je nach Kondition und eingelegten Pausen – mit  ca. 1 1/2  bis  2 Stunden anzusetzen.

gahnskarte

Für den Rückweg nach Payerbach empfehlen wir eine alternative Route über die sogenannte „Schedkapelle“, den Gasthof Schweighofer und das Schaubergwerk am Grillenberg zu wählen. Oder hinunter ins Obertal und weiter über St. Christoph nach Schlöglmühl. Sie können aber auch oben bleiben und weiter, über die Halterhütte zum neu aufgebauten Naturfreundehaus Knofeleben (früher Hallerhaus) und von dort über die sogenannte „Eng“ nach Reichenau und Payerbach wandern. Wie man sieht: Viele Wege führen nach Payerbach!

Für weitere Informationen über alternative Routen stehen die Hüttenwirte gerne zur Verfügung.

 

Guten Appetit beim Schöberlessen auf der Bodenwiese!

*Achtung: Über 1000m wird „Du“ gesagt!

 

Kontakt:

Maria Ströbl 0043/688/8682827