Pilgern durch die Wiener Alpen

Wir sehen uns in Maria Zell!

Pilgerwege wie den Jakobsweg gibt es schon seit dem 15. Jahrhundert; sie wurden damals vornehmlich aus religiösen Gründen oder als Buße nach schweren Straftaten gegangen.

Seit dem Erscheinen von Bestsellern von Pablo Coelho oder Harpe Kerkeling über den Jakobsweg ist das Pilgern „in“ geworden. Das Spektrum der Gründe, einen Pilgerweg zu gehen, hat sich damit auch beträchtlich erweitert. Heute geht man  z.B. um abzuschalten vom beruflichen Alltagsstress, um ‚loszulassen von gescheiterten Beziehungen oder auch aus sportlichen Gründen. Neben dem Fußpilger wird heute daher am Jakobsweg auch das Wandern mit dem Rad oder per Pferd offiziell als pilgern anerkannt.

Die vorgenannten Gründe führten  zu steigenden Pilgerfrequenzen, die auch als Konsumenten von Leistungen für die betreffenden Orte und Betriebe interessant werden und zunehmend zur Wertschöpfung der Gemeinden am Weg beitragen.

wegweiserDies gilt natürlich auch für andere Pilgerwege, wie dem  1.300 Kilometer langen Marienweg von Csiksomlyo (Schomlenberg) im rumänischen Siebenbürgen aus über Ungarn nach Maria Zell. Dieser Weg, in Ungarn „Maria Ut“ genannt, führt uns bei Köszeg über die ungarische Grenze und ein kleines Stück Burgenland durch  die Bucklige Welt (Kirchschlag, Krumbach) nach Maria Schutz und dann über Klamm-Schottwien nach Payerbach durch das Obere Schwarzatal, das Höllental und das „Gscheidl“ und weiter über den Lahnsattel nach Terz in der Gemeinde St. Aegyd/Neuwald, wo er Niederösterreich verlässt und  durch das steirische Halltal zum Kreuzberg  ansteigt, der den ersten Blick auf die Basilika in Maria Zell frei gibt. Alternativ kann man nach dem Gscheidl auch durch das Tal der Stillen Mürz nach Frein wandern, wo man häufig im Freinerhof die letzte Nacht vor Maria Zell verbringt.

Der Marienweg wird derzeit von ca. 1.500 – 2.000 Pilgern/Jahr, vornehmlich Ungarn, Kroaten und Pilgern aus dem Burgenland gegangen und diese Zahl ist stark im Steigen begriffen.

Die Gemeinde Payerbach – oft benutzter Rast- und Gastort vieler Pilgergruppen hat seit kurzem für ihre Pilger ihre Jakobsquelle wieder instand gesetzt  wünscht allen, die am Weg sind, eine gute Reise und ein herzliches

 

„Buen Camino“ auf dem Weg nach Maria Zell!

 

Kontakt:

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